Ein kleiner Mutmacher

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Doch ich weiß, dass ich die Sterne wiedersehe, wenn ich mit den Wellen laufe.

Das war einer meiner Gedanken nach diesem Erlebnis. Und ich kann nur sagen, ja es stimmt. Ich sehe die Sterne wieder! Ich kann es die meiste Zeit vergessen und konzentriere mich auf die positiven Seiten in meinem Leben, von denen es glücklicherweise viel mehr gibt!

Lebewesen können so vieles überstehen, die dunkelsten Seiten. Und selbst wenn 1000 schlimme Dinge passieren gibt es immer 1001 positive.

Ich finde es schlimm, was alles so passieren kann, aber andererseits denke ich auch, dass es einen nach dem tiefen Fall, umso höher aufsteigen lässt und immer stärker macht. Das geht sicher jedem Menschen so und irgendwann wird die Welt dann miteinander für eine schöne gemeinsame Zeit kämpfen – und nicht mehr gegeneinander.

Ich habe früher selten über meine Gefühle gesprochen, irgendwie war ich sehr verschlossen. Doch nach und nach hatte sich das entwickelt. Weil Menschen mir zugehört haben. Weil ich gespürt habe, dass ich auch wichtig bin und ich kein unsichtbarer Schleier bin.

Jeder hat Tiefs im Leben und schwierige Phasen, das ist normal, denn das Leben fragt nicht, ob es ok ist, was passiert. Es passiert einfach und ich kann es nicht aufhalten. Das ist auch das Schlimme für mich. Ich kann es nicht aufhalten! Wenn ich könnte, würde ich euch so gerne jeden Schmerz abnehmen und ihn auf meinem Rücken tragen, bis der Sturm vorüber ist und ich ihn wieder herunter lassen kann. Ich will alle glücklich machen, damit ihr nie etwas Böses erleben müsst. Doch ich weiß, dass es nicht möglich ist, den Schmerz der Anderen zu nehmen. Auf eine emotionale Art schon, aber ertragen muss man ihn dann trotzdem auch selbst. Vielleicht würde man das Leben dann viel weniger schätzen, weil man ja nur Schönes erlebt. Aber es ist schwer zu sehen, dass es anderen nicht gut geht und genauso schwierig ist es, zu wissen, dass es ganz vielen auf der Welt so geht.

Früher habe ich gedacht „wenn sich auf der ganzen Welt so gut wie keiner für einen interessiert, existiert man dann überhaupt noch?“. Das ist ein bekanntes Zitat von einem mir unbekannten Menschen, aber ich habe es Jahre lang mit mir herum getragen. Da frage ich mich, wie muss es diesem Menschen ergangen sein, was muss ihm passiert sein, dass er auf solch einen traurigen Gedanken kommt?

Irgendwann habe ich versucht jedes Wort, dass mir gesagt wurde, richtig zu deuten. Ich habe auch die Worte gehört, die nicht gesagt wurden. Und ich habe gemerkt, dass ich sehr wohl existiere, weil es so viele Menschen gibt, die sich für einen interessieren. Man muss das nicht immer so offen sagen, man merkt es schon in Sätzen wie „bist du gut Zuhause angekommen?“ oder „pass auf dich auf!“. Ein kurzer Satz mit unglaublich bedeutungsvollem Inhalt. Außerdem war es so, dass ich mich nicht für mich selbst interessiert habe oder wie es mir geht. Bestimmt dachte ich deshalb, dass es keiner tut.

„Was ist denn so besonders an mir?“ ist einer der immer wieder auftauchenden Fragen in meinem Leben. Ich hatte gehofft, irgendwann die Antwort zu finden. Doch diese Antwort muss jeder in sich selbst finden. Ich dachte immer, meine Anwesenheit sei nicht wichtig. Vielleicht weil ich schon oft gehört habe, dass ich „komisch“ bin, aber es liegt nicht immer an den Worten anderer. Oft hat man ja auch schon so eine Meinung über sich selbst und zweifelt dann erst recht, wenn man es von anderen hört. Dabei ist es doch so unwichtig, was Menschen so Negatives über einen denken, wenn sie einen nicht mal richtig kennen.

Jeder ist auf der Welt, um sich selbst glücklich zu machen und das Geschenk Leben auszupacken und ihm einen besonderen Inhalt zu verleihen.

Das hört man natürlich so oft, aber wenn man genau überlegt, gibt es oft genug Zeiten, in denen man nicht daran denkt. Man regt sich auf oder ist den ganzen Tag so mit seiner Arbeit beschäftigt, dass man gar nicht merkt, wie schnell der Tag schon wieder vorbei ist. Wieder ein Tag, an dem man hoffentlich gesund aufgewacht ist! 🙂

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